Kara Kush

Als im Dezember 1979 die ersten sowjetischen Panzer über die Grenzen Afghanistans rollten, läuteten sie den Anbeginn einer barbarischen Aggression ein, der einen Wendepunkt in der modernen Geschichte auslöste. In seinem brillanten Roman erzählt Idries Shah die mutige, zehnjährige Widerstandsgeschichte des afghanischen Volkes. Eine epische Geschichte vom Triumph über die Tyrannei, die es verdiente verewigt zu werden. „Kara Kush“ ist eine Geschichte über die Freiheitskämpfer. Es ist eine Geschichte, des „Patriotismus in Aktion“, nicht von einer Massenmedien Propagandamaschine oder das Charisma eines Einzelnen mobilisiert und angeheizt, sondern von einer Tausende von Jahren alten Tradition der stolzen Unabhängigkeit und der tiefen Liebe zu einem das Land und seinem heftigen Willen, zu überleben. „Kara Kush“ wurde erstmals im Jahr 1986 veröffentlicht. Dies war zu einer Zeit, in der ein Großteil der Außenwelt den afghanischen Widerstand lediglich als eine zusammengewürfelte Gruppe rivalisierender Guerillafraktionen in einem vergeblichen Kampf gegen eine unbesiegbare Militärmaschine, wahrnahm. Durch die außergewöhnlichen Einblicke in die menschliche Natur und die Geschichte der Menschheit erzählt „Kara Kush“ die wahre Geschichte. Laut Shah, existieren, bzw. existierten tatsächlich fast alle im Roman beschriebenen Personen. Die Beschreibungen der Kämpfe und Überfälle, all die präzisen militärischen Details und die Geschichten von sowjetischen und rot-afghanischen Gräueltaten, stammen aus authentischen Augenzeugenberichten, von Betroffenen, Überläufern, Opfern und Gefangenen. Betrachtet man alle Informationsquellen, bietet dieses bemerkenswerte Buch verschiedene Schlüssel zum Verständnis dieser nicht nur strategisch sehr wichtigen Region, sondern auch zu der Phase der Weltgeschichte, in der wir uns heute befinden. „Kara Kush“ versteht sich nicht nur als Roman, sondern ehr als eine Hommage. Ein Modell des menschlichen Sehens, der Führung, der Zusammenarbeit und der Kapazität und das zu einem Zeitpunkt, wann wir genau diese Dinge am meisten brauchen. Idries Shah hielt dazu fest: Ich sammelte dieses Material von Freiheitskämpfern, von denen einige sogar zu meinen eigenen Verwandten gehörten, von Flüchtlingen und von Männern und Frauen aus ganz Afghanistan, die Schulter an Schulter kämpften.
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